Veljko Zejak

Druck auf Ton oder Amplifikation des Alltags

Während seiner Studienzeit 2001 in Belgrad entdeckte Veljko Zejak eine für ihn neue Technik des Abdrucks. Diese Drucktechnik auf Ton vereint Skulptur, Grafik und Keramik.

Das Konzept der Briefmarke als Nicht-Objekt ohne Gewicht, gedruckt auf extradünnem Papier, durch Vergrößerung verändert, erhält eine neue Struktur und Wesentlichkeit. Die Rolle des Gegenstands im Briefverkehr mit nationalen, ideologischen und politischen Bedeutungen transformiert in ein ikonografisches Bild. Durch Vervielfältigung  des Bildes  weckt es  Erinnerungen an Pop Art.

Der soziale Kontext,  in welchem diese Bilder entstanden, bildet den Zusammenhang aus bildlicher, historischer und politischer Botschaft der Briefmarken.

Sein Bestreben diese Technik bekannt zu machen umfasst Kurse und Seminare mit Künstlern und Minderheiten. Während seiner letzten Aufenthalte in Paris wurden 2 dieser Workshops gehalten.

Einerseits organisiert mit  Künstlern der Cité Internationale des Arts  und andererseits in einem der größten Roma Camps in Bobigny 93 am nördlichen Stadtrand von Paris, welches im März 2011 evakuiert wurde.

Teile der Foto- und Videodokumentationen dieser Workshops werden zur Ausstellung am 29. Oktober 2011 in der Galerie EXPOSITION am Bahnhofring 3 in Jennersdorf im südlichen Burgenland zu sehen sein.

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